Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Sachsen: Freistaat spürt Fachkräftemangel; 07-08/2016

Freistaat spürt Fachkräftemangel

DGB und Gewerkschaften warnen seit Jahren, dass die Personalkürzungen zu einer Überalterung der Belegschaft führen. Schließlich gehen in Sachsen bis zum Jahr 2030 mehr als 50 Prozent der öffentlichen Beschäftigten in den Ruhestand. Der aktuelle Abschlussbericht der „Kommission zur umfassenden Evaluation der Aufgaben, Personal- und Sachausstattung“ soll beim Generationenwechsel und der Personalplanung in der Landesverwaltung helfen. Denn wie Sachsens Staatskanzleichef Fritz Jaeckel (CDU) im Juni gegenüber der Sächsischen Zeitung eingestand, bewerben sich immer weniger Menschen auf Stellen beim Freistaat. Seien vor zehn Jahren noch durchschnittlich zehn Bewerbende einer Ausschreibung gefolgt, seien es heute bloß noch vier, zitierte ihn die Zeitung. Eine DGB-Konferenz zur Personalpolitik wird am 22. September stattfinden.

Quelle: Beamten-Magazin 07/2016


 

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